1. Herren | 07.01.2019

Eintracht Salzwedel vom Punkt nervenstark

Ausgelassen bejubeln die Salzwedeler hier ihren 3:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den SSV 80 Gardelegen. Foto: Florian Schulz
Ausgelassen bejubeln die Salzwedeler hier ihren 3:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den SSV 80 Gardelegen. Foto: Florian Schulz

Im Finale des 28. Altmark-Masters hat der SV Eintracht Salzwedel sich vom Punkt die Krone aufgesetzt.
Von Florian Schulz ›

Beetzendorf l Mit dem SSV 80 Gardelegen und dem SV Eintracht Salzwedel standen die beiden spielerisch stärksten Mannschaften des 28. Altmark-Masters in Beetzendorf auch im Endspiel. Nachdem es nach den regulären zwölf Spielminuten 0:0 stand, gewann die Eintracht das anschließende Neunmeterschießen dank eines überragenden Keepers Dennis Röhl mit 3:2.
Zuvor hatte sich der 1. FC Lok Stendal durch ein klares 6:1 im kleinen Finale gegen den TuS Schwarz-Weiß Bismark den Bronzerang gesichert und das Turnier damit versöhnlich beendet.

Spiel um Platz drei

Die Stendaler ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen und drängten auf einen schnellen Treffer. Tatsächlich ging es auch sehr schnell. Das lag am sehr treffsicheren Lukas Breda. Er allein schoss die Mannen von Trainer Jörn Schulz mit einem Viererpack mit 4:0 in Front. Nun hatte auch Franz Erdmann Gefallen am Toreschießen gefunden. Er war zweimal zum 6:0 zur Stelle. Dank eines sehenswerten Kopfballs von Michael Fichte gelang den Bismarkern aber immerhin noch der Ehrentreffer (1:6).

Finale

Zwar zeigten sich sowohl der SSV als auch die Eintracht durchaus mutig, dennoch war es beiden Teams zunächst einmal wichtig, hinten sicher zu stehen. So gab es insgesamt doch verhältnismäßig wenige Chancen in einer aber dennoch unterhaltsamen und spannenden Partie auf Augenhöhe zu sehen. Folgerichtig leuchtete nach zwölf Minuten ein 0:0 auf der Anzeigetafel auf.
Es musste also ein Neunmeterschießen her. Gregor Roth scheiterte zunächst für Salzwedel, ehe die folgenden vier Schützen versenkten. Für Gardelegen waren dies Xaver-Dan Haak und Florian Scheinert, für den SVE Kevin Gebert und Torwart Dennis Röhl. Röhl parierte in der Folge gleich zweimal gegen Frank Fehse und Haak, während Roth die Kreisstädter zum vielumjubelten 3:2-Sieg schoss. Insgesamt war es übrigens der dritte Eintracht-Triumph in der Altmark-Masters-Historie.
Quelle: Florian Schulz - Volksstimme