1. Herren | 04.08.2020

Eintracht feiert dritten Testspielsieg!



Fußball-Testspiel, Herren: SV Eintracht Salzwedel 09 - SV 51 Langenapel 3:0 (1:0)

Die Generalprobe vor dem Kreispokal-Halbfinale am kommenden Sonnabend in Liesten ist geglückt. Nach zuvor zwei Testspielsiegen, wusste der SV Eintracht Salzwedel auch vor heimischer Kulisse gegen den SV 51 Langenapel zu überzeugen und bezwang den Kreisoberligisten mit 3:0 (1:0).
Salzwedel l Die gastgebende Eintracht war vom Anpfiff weg die tonangebende Mannschaft. Die Salzwedeler verbuchten viel Ballbesitz und versuchten mit viel Tempo den Gegner auseinander zu spielen. So kam die Führung in der elften Minute auch nicht von ungefähr. Nach starker Vorarbeit von Niklas Gille zog Lukas Biermann unbedrängt in den Strafraum der 51er und schob das Leder ins kurze Eck zum 1:0 ein. In der Folge blieben die Jeetzestädter am Drücker, verpassten es aber nachzulegen. Während Biermann aus der Distanz Pech hatte (13./Latte), scheiterte Stefan Heuer am aufmerksamen SVL-Keeper Marco Schmidt (17./stark gehalten).

Nach der Trinkpause veränderte sich das Bild etwas. Salzwedel verbuchte zwar nach wie vor viel Ballbesitz, schaffte es nun aber nicht mehr in die Gefahrenzone zu kommen. Langenapel stand fortan deutlich besser gegen den Ball und ließ defensiv bis zur Pause praktisch nichts mehr zu. Offensiv wurden die 51er ebenfalls mutiger und schafften zumindest vereinzelnd Entlastung. Die beste Möglichkeit vergab Langenapel in der 33. Minute, als Malte Liestmann den Ball an Dennis Vierke verlor. Dieser überlegte nicht lange und versuchte es aus der Distanz. Wie in Bismark, stand Salzwedels Schlussmann Dennis Röhl weit vor seinem Kasten, hatte dieses Mal aber Glück, dass der Ball knapp an seinem Tor vorbeisegelte.

In den zweiten 45 Minuten erhöhte Salzwedel wieder die Schlagzahl. Erst erhöhte Biermann auf 2:0 (53.) und schnürte damit seinen Doppelpack, ehe der eingewechselte Florian Förster nach einer Ecke auf 3:0 stellte. Die Platzherren erspielten sich noch weitere Gelegenheiten und hätten deutlich höher führen können, doch es blieb dabei. Auf der anderen Seite hätten die Gäste in der 87. Minute beinahe noch das 1:3 erzielt. Vierke lief völlig unbedrängt auf das Salzwedeler Tor zu, zögerte aber zu lange. Gregor Roth arbeitete stark nach hinten und klärte im letzten Augenblick. So blieb es schließlich beim 3:0-Testspielerfolg für den Landesklasse-Vertreter.

SV Eintracht Salzwedel 09: Röhl - Seehausen, Roth (35./A. Müller), Liestmann, Heuer (46./Förster), P. Müller, Gille, Schmidt-Seifert (35./Gebert), Wulff (35./Stolz), Biermann, Plewe.

SV 51 Langenapel: Schmidt (46./S. Tölke) - Vierke, Schulz (46./Neuling), Jacobs, Assel (46./Peters), Liebrecht, F. Roese (39./J. Tölke), Gäbel, Zilt, S. Roese, Meyer.

Torfolge: 1:0, 2:0 Lukas Biermann (11., 52.), 3:0 Florian Förster (68.).

SR.: Guido Eisenschmidt.

Besondere Vorkommnisse: Keine.

Zuschauer: 54.

Helge Kietzke (Trainer von Salzwedel): „Wir haben es zu Beginn ganz gut gemacht und verdient die Führung erzielt. Den zweiten Teil der ersten Hälfte, also die Zeit nach der Trinkpause, müssen wir zwingend ansprechen. Im zweiten Abschnitt haben wir dann sehr viel richtig gemacht, gut den Ball bewegt, hinten nichts zugelassen und vorn viele Chancen erspielt. An der Verwertung müssen wir allerdings weiter arbeiten. Aus dieser Dominanz müssen wir einfach mehr Kapital schlagen. Im Großen und Ganzen kam das heute dem aber schon sehr nah, was wir wollen.“

Marcel Peters/Denny Liebrecht (Trainerduo von Langenapel): „Es war ein verdienter Sieg für Salzwedel. Nach der Trinkpause haben wir das Zentrum verdichtet und standen danach besser. Was uns heute aber leider zu selten gelang, war die Entlastung nach vorn. Letztlich muss man aber auch sehen, dass die Jungs heute einfach platt waren. Nach dreimal Training in der Woche und zusätzlich noch einmal Präventionstraining, war das auch irgendwann zu erwarten. Woran wir definitiv noch arbeiten müssen, ist es nicht wie die Hunde dem Gegner hinterher zu laufen. Wir lassen uns dadurch locken und hinter uns entstehen die Räume. Das Übergeben muss in Zukunft besser funktionieren.“
Quelle: Marc Wiedemann - Volksstimme