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1. Männer | 11.03.2017

Kein Auswärtssieg für Lüneburg in Lüneburg

Am Wochenende traten die Männer vom HV Lüneburg in Lüneburg beim HV Lüneburg an. Leider setzte es nach einer guten ersten Hälfte (11:10) eine 24:18-Niederlage.

Äh wie jetzt? Lüneburg in Lüneburg? Ja genau! Das Lustigste an dem Spiel war der Fauxpas eines Salzwedeler Spielers, die Trikots mal gepflegt zuhause zu vergessen. Das kostete einen Kasten Bier für die Lüneburger, die einen alten Trikotsatz zur Verfügung stellten, brachte aber auch die Erkenntnis, dass es nicht an den Trikots liegt, dass die Salzwedeler nicht mehr gewinnen.
Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Die Salzwedeler sollten laut ausliegendem Spieltagsheft "Angst haben, in Lüneburg anzutreten." Hatten Sie aber nicht. So beantworteten Sie die Lüneburger Führung mit eigenen Treffern zum 2:3 durch Martin Kersten. Doch Lüneburg ließ in dieser Situation nicht locker und kam durch seinen wurfstarken Rückraum zu einer 8:6-Führung.

Die Salzwedeler steigerten sich nun in der Abwehr und drehten mit vier Toren in Folge den Spielstand auf der Anzeigetafel auf 8:10. Trotz aufopferungsvollen Kampf in der Abwehr, wollte im Angriff nun leider nichts mehr gelingen. Die Lüneburger hingegen nutzten die technischen Fehler im Salzwedeler Angriff zu leichten Gegenstoßtoren. So ging es mit einer Lüneburger 11:10-Halbzeitführung in die Kabine.

Die Salzwedeler motivierten sich in der Pause, da man doch über weite Strecken der ersten Halbzeit eine starke Partie abgeliefert hatte. Leider durchkreuzten die Lüneburger gleich mit Wiederanpfiff die Salzwedeler Hoffnungen auf die ersten Auswärtspunkte im Jahr 2017. Ein technischer Fehler folgte dem nächsten, ein unvorbereiteter Abschluss nach dem anderen spielte den Lüneburgern in die Karten, die sich mit einem Schnellstart in Halbzeit 2 auf 14:11 absetzten.

Eine kurze Trotzraktion der Salzwedeler ließ nochmal die hoffen. Beim 16:14 in der 45. Minute war immer noch alles drin. Doch auch jetzt verpufften die Salzwedeler Angriffsbemühungen am gut aufgelegten Lüneburger Torwart. So zogen die Lüneburger fast ohne Gegenwehr über 19:14 auf 22:17 davon. Auch eine zwischenzeitlich Auszeit der Salzwedeler brachte keine Wirkung mehr. Den letzten Treffer der Partie erzielte Martin Kersten zum Endstand von 24:18.

Wieder einmal blieb der Salzwedeler Angriff unter seinen Möglichkeiten. Ursache dafür ist zum großen Teil auch, dass durch die mangelnde Trainingsbeteiligung nie alle Spieler zusammen trainieren und so ein Einspielen und aufeinander Abstimmen gar nicht möglich ist. Auch ein Reflektieren der eigenen Leistungen ist nicht machbar, wenn zur Spielauswertung kaum Spieler anwesend sind. Durch die Niederlage und den parallelen Sieg der Clenzer gegen Bergen sind die Salzwedeler nun ganz tief in der Tabelle abgerutscht. Es fehlen die (verdammten) Erfolgserlebnisse. Dennoch glaubt die Mannschaft weiter an sich und den Ligaverbleib!

Quelle: Erste Männermannscahft