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1. Männer | 21.01.2017

Keine Serie - Jetzt heißt es Abstiegskampf!

Am vergangenen Wochenende empfingen die Salzwedeler die Mannschaft vom TV Uelzen. Nach einem 12:13 Halbzeitstand, verlor man die Partie am Ende mit 27:28.

Wie schon im Hinspiel setzten zuerst die Uelzener die Akzente. In den ersten 15 Minuten fand die Abwehr keinen Zugriff und im Angriff wurden gute Chancen ausgelassen. So lief man von Beginn einem Rückstand hinterher. Schon früh verletzte sich in dieser Phase Nachwuchsspieler Gustav Gercke und stand für den Rest des Spiels nicht mehr zur Verfügung.

Also musste doch der angeschlagene Alex Eirich schneller als Gedacht, auf die Mittelposition. Und er machte seine Sache im ganzen Spiel sehr gut. Nach einer Auszeit beim Stand von 4:9 kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Eine 4-Tore Serie durch Patrick Zunder, Sebastian Schönfelder, Michael Schulze und Merdly Warnecke sorgte für den 8:9 Anschluss. Bis zur Pause blieb jedoch Uelzen vorn und die Teams wechselten beim Stand von 12:13 die Seiten.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die Erste. Leider bekamen trotz aufopferungsvollem Kampf immer wieder die Uelzener den zweiten Ball in die Hände und konnten so vorn bleiben. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand beim 17:21 wieder vier Tore. Wieder einmal kämpften sich die Salzwedeler zurück ins Spiel. In der 53. Minute war es dann soweit, die Salzwedeler trafen durch Geburtstagskind Merdly Warnecke zur ersten Führung (24:23).

Im Hinspiel gelang es den Salzwedelern in dieser Phase einen ausreichenden Vorsprung herauszuwerfen. Hier gelang dies leider nicht. Die Uelzener blieben am Ball. Beim 26:27 drehten die Gäste das Spiel erneut. Als zu diesem Zeitpunkt die Chance auf den Ausgleich ungenutzt blieb und im Gegenzug der auffälligste Uelzener Christian Böttner auf 26:28 erhöhte, war das Spiel entschieden.

Vielleicht hätte das Spiel keinen Sieger verdient, vielleicht wäre auch ein Salzwedeler Sieg nicht unverdient, so jubelten aber die Gäste, die dadurch im Abstiegskampf wieder Anschluss finden. Die Salzwedeler hingegen müssen sich nun ebenso auf einen Kampf bis zum letzten Spieltag einstellen. Es ist immens wichtig, dass sie nun endlich den Kampf annehmen, da mit Clenze und Uelzen zwei Mannschaften in Lauerstellung sind, die Abstiegskampf in der abgelaufenen Saison schon „trainiert“ haben.

Leider fehlt in dieser Phase weiterhin ein Trainer, der der Mannschaft von außen helfen kann, der neue taktische Vorgaben und neue Impulse ins Spiel bringt. Auch sind die Jungen mehr gefordert, das Spiel in die Hand nehmen zu wollen. Das geht aber nur über regelmäßiges Training und dann den Mut, im Spiel auch mal die Verantwortung zu übernehmen.

Vorbericht: Beginn einer Serie?

Nachdem am vergangenen Wochenende nach einer langen Durststrecke im ersten Heimspiel des Jahres endlich mal wieder ein Sieg für die Salzwedeler rausgesprungen ist, wollen die Männer vom SVT an diesem Wochenende nachlegen. Zu Gast ist am Samstag der TV Uelzen. Anpfiff ist um 19:15 Uhr.

Der TV Uelzen ist derzeit Letzter des Klassements, was jedoch nicht dazu verleiten sollte, die Gäste zu unterschätzen. Zwar haben die Uelzener bisher erst drei Zähler gesammelt, jedoch verliefen die Spiele auch gegen höher platzierte Teams meistens knapp.

Auch das Hinspiel in Uelzen war eine knappe Angelegenheit. Nachdem Uelzen in der ersten Halbzeit schon mit 4 Toren führte, konnte das Spiel erst zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgeglichen und erst in den Schlussminuten gewonnen werden.

Seit dem Spiel hat es auch auf Uelzener Seite noch eine Veränderung gegeben. So verstärkten sich die Gäste Ende vergangenen Jahres mit dem ehemaligen Verbandsligaspieler Christian Böttner, den es aus beruflichen Gründen aus dem mecklenburgischen Bützow nach Uelzen verschlagen hat. Dieser ist mit seiner körperlichen Präsenz und spielerischen Erfahrung mit Sicherheit als Verstärkung zu werten.

Wichtig ist jedoch aus Salzwedeler Sicht, ähnlich wie im robusten Spiel gegen Winsen, dass die Spieler bis zum Schluss weiter an sich und ihre Stärken glauben, den Willen, das Spiel zu gewinnen, den eigenen Mitspielern und den Fans zu präsentieren und die daraus gewonnene positive Energie in eigene Tore und eine stabile Abwehr umsetzen.

Auch muss mit Konzentration der oft verschleppenden Spielweise der Gäste gegenübergetreten werden. Ob der „Kampfname“ Black Owls (Schwarze Eulen) sich daher ableitet, dass sie abwarten, beobachten und dann zuschlagen ist nicht überliefert. Jedoch hatten die Salzwedeler schon einige Male ihre Probleme mit dieser Spielweise, wenngleich die Teutonen seit einigen Spielen ungeschlagen gegen die Black Owls sind.

Welche der angeschlagenen Spieler wieder zur Mannschaft zurückkehren, zeigt sich beim Abschlusstraining am Freitag. Bisher steht außerdem ein Fragezeichen hinter Nachwuchsspieler Gustav Gercke, der aus beruflichen Gründen eventuell ausfällt.

Quelle: Erste Männermannschaft