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1. Männer | 17.10.2015

Erste Salzwedeler Vertretung mit unnötiger Niederlage

Alex Eirich lieferte eine starke Leistung bei seine Rückkehr ins Team ab.
Alex Eirich lieferte eine starke Leistung bei seine Rückkehr ins Team ab.

Am Samstag mussten die von Nico Truthe trainierten Männer gegen die HSG Heidmark in Fallingbostel eine vermeidbare 32:28 (13:12) Niederlage einstecken.

Dabei reisten die Salzwedeler mit einigen personellen Engpässen zum Verbandsligaabsteiger. Der Trainer musste auf die Verletzten Johannes Frenkel und Björn Drangmeister verzichten. Auch Sebastian Schönfelder, Mathias Delius, Patrick Zunder und Karsten Jana waren aus privaten Gründen entschuldigt.

Mit dabei waren diesmal wieder Alex Eirich, der eine starke Rückkehr lieferte und als Back Up Gustav Gercke und Jan-Peter Herz aus der zweiten Männermannschaft, die aufgrund der Enge des Spiels leider nicht zum Einsatz kamen.
Das Spiel begann unerwartet unsicher. Gegen eine robuste 6:0-Deckung der Gastgeber wurde lange kein probates Mittel gefunden und wenn eine Einwurfgelegenheit erarbeitet wurde, so scheiterten die Angreifer oftmals an dem gut aufgelegten Torhüter der Heidmarker. Auch in der Deckung erhielten die Salzwedeler keinen Zugriff aufs Spiel, sodass der spielerisch keineswegs überzeugende Gastgeber zu oft viel zu frei ins Salzwedeler Tor einnetzen konnte. Dies spiegelte sich in zwischenzeitlichen 5:1 und 9:5-Rückständen wieder. Nachdem Truthe seine Sieben hauptsächlich in der Abwehr etwas umstellte, konnte man die Angriffe des Gegners immer öfter abwehren, was nach aufopferungsvollen Kampf einen 13:12 Pausenstand bedeutete.

Aufgrund der guten Leistungen im zweiten Teil der ersten Halbzeit appelierte der Trainer an seine Spieler, jetzt nicht nachzulassen und den konditionell ins Hintertreffen geratenen Gastgeber möglichst nicht wieder in spiel kommen zu lassen. Diese Ansage fruchtete leider nicht wie gewünscht. Der Gastgeber konnte durch gute Einzelaktionen seiner Rückraumspieler stets seine Führung behaupten. Als die Salzwedeler dann nach einigen Torhüterparaden doch noch beim 18:17 in Führung gehen konnten, schien sich das Blatt zu wenden. Doch ohne den nötigen Nachdruck im Angriff und durch einige Nachlässigkeiten in der Abwehr konnte Heidmark zurückkehren und im Verlauf der zweiten Halbzeit erneut einen Vorsprung herauswerfen, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben.

Fazit: Das Spiel wurde hauptsächlich in der Abwehr verloren. 28 Tore in einem Auswärtsspiel in dem kein Haftmittel erlaubt war, sind eine gute Leistung im Angriff, wobei noch einige freie Chancen ausgelassen wurden. 32 Gegentore gegen einen Gegner, dessen Spielweise sich schon in der Erwärmung andeutete sind einfach zuviel.

Daniel Kolley, Philip Duda - Michael Schulze (4 Tore), Jeffrey Reichardt (1), Alex Eirich (6), Gustav Gercke, Jan-Peter Herz, Ronny Schlawin (4), Martin Kersten (3), Merdly Warnecke (4), Tim Schröter (4), Gordon Sobolowski (2)

Quelle: Björn Drangmeister