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1. Männer | 07.04.2018

Verdiente Niederlage verschärft die Lage

Am Wochenende empfingen die Salzwedeler Handballer die ehemaligen Verbandsligisten vom TSV Wietzendorf. Am Ende einer mehr als durchwachsenen Leistung steht eine weitere Niederlage zu Buche. Die Schützlinge von Klaus Gobat zogen verdient mit 24:27 (10:13) den Kürzeren.
Es sollte ein weiterer Stein auf dem Weg zum Klassenerhalt werden, es wurde eine eher fragwürdige Vorstellung der Gastgeber. Bis auf Ronny Schlawin und Hendrik Eichblatt standen Trainer Klaus Gobat alle Spieler zur Verfügung. Daher sollten in Anbetracht der guten Vorstellung in Wietzendorf und im letzten Spiel in Clenze beide Punkte in Salzwedel behalten werden. Doch von Anfang ließen sich die Salzwedeler die Butter vom Brot nehmen. Die Gastgeber spielten teilweise frei sehenswerte Pässe zum Gegner oder ins Aus. Die Gäste nahmen diese geistigen Auszeiten dankend an und spielten in einem atemberaubenden Tempo ihre Gegnstöße erfolgreich zuende. So lagen sie schnell mit 2:5 in Führung.

Die Salzwedeler tauschten daraufhin einige Positionen durch und schafften so, nochmal Anschluss zu finden. Beim Stand von 7:7 war erstmal wieder alles offen. Doch wieder ließen sich die Gastgeber von der schnelle Spielweise anstecken und produzierten dadurch vermeidbare Fehler, was der Gegner zur eigenen 10:13 Pausenführung zu nutzen wusste.

In dem Bewusstsein, dass schon einmal ein Rückstand aufgeholt wurde, gingen die Salzwedeler in die zweite Hälfte. Doch wieder versagten die Nerven. Fehlender Druck im Angriff, Unkonzentriertheiten in der Ballverteilung und in der Abwehr zu viele leichte Gegentore ermöglichten den Gästen Mitte der Halbzeit eine 16:23 Führung. Das an diesem Tag nichts zusammenlief verdeutlichte ein gepfiffener Wechselfehler zwischen den Routiniers Sebastian Schönfelder und Michael Schulze. Die Mannschaft nutzte diese Fehlentscheidung nochmal um eine Trotzreaktion abzurufen, aber mehr als Ergebniskosmetik zum 24:27 war nicht mehr möglich.

Da die Kontrahenten im Abstiegskampf ebenfalls verloren haben, hat sich die Ausgangssituation für die letzten Spiele nur minimal verschlechtert. Im kommenden Auswärtsspiel in Dannenberg erwarten nun aber alle eine Antwort auf diese eher dürftige Vorstellung.

Vorbericht: SVT Uelzen/Salzwedel empfängt den TSV Wietzendorf

Endlich ist es wieder soweit. Nach einer Spielpause mit 2 spielfreien Wochenenden geht es in der Landesliga Lüneurg nun endgültig in den Ligaendspurt. Dabei empfangen die Salzwedeler Handballer am Samstag den TSV Wietzendorf. Anpfiff der Partie ist um 19:15 Uhr.

Das Osterfest ist Geschichte, die Ferien auch. Jetzt heißt es für die Salzwedeler, sofort wieder in den Spielrythmus zu kommen und an die tolle Leistung in Clenze anzuschließen. Wichtig ist es, das eigene Tempo zu finden und sich von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht verrückt machen zu lassen.

Das Potenzial für Überraschungen hat die Mannschaft, das hat sie in der laufenden Saison oft genug gezeigt, als sie einige Spitzenmannschaften am Rande einer Niederlage hatten. Eine dieser Überraschungen wird am Wochenende nötig sein, um den Strohhalm im Abstiegskampf, den das Team von Klaus Gobat in Clenze ergriffen hat, nicht gleich wieder loszulassen. Die Clenzer haben bereits am Freitag beim TUS Bergen mit 39:23 eine empfindliche Niederlage kassiert und sind somit weiter in Schlagweite. Wenn die Salzwedeler jetzt nachlegen können, ist der restliche Saisonverlauf weiter offen.

Das gegen Wietzendorf etwas zu holen sein könnte, hat das Hinspiel gezeigt. Dort unterlag eine Salzwedeler Rumpftruppe für die Verhältnisse recht knapp mit 35:30. Die fehldenden Prozente sollen diesmal für einen Sieg herausgekitzelt werden. Bisher kann Klaus Gobat dabei aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den verletzungsbedingten Ausfall von Ronny Schlawin, steht nur hinter Hendrik Eichblatt noch ein Fragezeichen. Der Rest des Teams steht, Stand heute, zur Verfügung!


Quelle: Erste Männermannschaft