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1. Männer | 09.12.2017

Mit einem Erfolg in die Winterpause

Am vergangenen Wochenende empfingen die Salzwedeler Handballmänner die Aufsteiger von der SG Luhdorf/Scharmbeck. Das Spiel endete für die Teutonen relativ deutlich 31:25.

Dabei stand die Mannschaft um Trainer Klaus Gobat vor der Partie gehörig unter Druck. Nach der letzten Niederlage gegen den zweiten Aufsteiger aus Celle drohten die Salzwedeler den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren. Und ohne die Verletzten Michael Schulze und Patrick Zunder fehlten zudem zwei wichtige Stützen im Rückraum der Salzwedeler.

Dieser Druck war es wahrscheinlich auch, der den Auftakt der Partie etwas verfälschte. Die Salzwedeler nutzten freieste Einwurfmöglichkeiten nach toll herausgespielten Chancen nicht, sondern testeten immer wieder Torpfosten- und Latte auf ihre Haltbarkeit. So stand es nach 5 Minuten nicht 4:2 sondern eben nur 0:2. Dabei konnten sich die Salzwedeler Handballer schon zu Beginn bei ihrem Schlussmann Philip Duda bedanken, der über das gesamte Spiel gerade die Würfe der hochgewachsenen Rückraumspieler der Gäste entschärfte.

Mit dem Treffer zum 1:2 durch Rückraumspieler Sebastian Schönfelder begannen auch die Salzwedeler mit der Torejagd. Beim 4:4 konnten die Teutonen erstmals wieder ausgleichen. Ab da konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Erst nach einem missglückten Salzwedeler Strafwurf und zwei schnellen Gegenstößen zeigten die Gäste beim Zwischenspurt von 9:10 auf 9:13 dass mit ihnen im Abstiegskampf zu rechnen ist und dass sie keinen Zähler einfach herschenken.

Davon ließen sich die Salzwedeler aber nicht unterkriegen und glichen beim 13:13 direkt wieder aus. Als dann noch der an diesem Tag gut aufgelegte Denny Hornisch 5 Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 15:14 Halbzeitstand einwarf, sahen alle den psyvhologischen Vorteil auf Seiten der Gastgeber.

Dennoch kam vorerst noch keine Ruhe ins Spiel. Nach einer 2 Toreführung (17:15) konnten die Gäste nach zwei Salzwedeler Zeitstrafen beim 20:20 wieder ausgleichen. Ab da legten Gastgeber einen Zwischenspurt ein. Trotz Unterzahl erhöhten sie durch Denny Hornisch vom Siebenmeterpunkt auf 22:20. Als Björn Drangmeister nach knapp 45 Spielminuten noch zum 23:20 einwerfen konnte, stand die erste 3-Toreführung der Gastgeber auf dem Protokoll.

Ab da verwalteten die Salzwedeler in etwas ruhigerem Fahrwasser den Vorsprung und legten bis zum Schlusspfiff noch ein paar Tore fürs Torverhältnis drauf. Am Ende siegten die Gastgeber verdient mit 31:25 und konnten so zwei Punkte mehr zwischen Tabellenende und sich bringen.

Ab jetzt ist erstmal Winterpause. Aber auch da wollen die Spieler von Klaus Gobat nicht tatenlos bleiben. Denn schon am zweiten Januarwochenende geht es zum TUS Jahn Hollenstedt bevor eine Woche später der MTV Müden zum letzten Spiel der Hinserie in Salzwedel antritt.

SVT Uelzen/Salzwedel: Duda - Reichardt, L. Gercke (3 Tore), G. Gercke (2), Düster (2), Hornisch (9), Drangmeister (2), Schlawin (4), Schönfelder (5), Kersten (2), Eichblatt, Jana, Krauth (1), Sobolowski (1)

Vorbericht: Keine Ausreden mehr

Am morgigen Samstag empfangen die Salzwedeler Männer den Aufsteiger aus Luhdorf/Scharmbeck. Anpfiff der Partie in der Salzwedeler BBS-Sporthalle ist wie gewohnt um 19:15 Uhr.

Dabei gibt es keine Ausreden mehr. Mit der teils desolaten Leistung beim HBV Celle vor zwei Wochen, ist der SVT wie im Vorjahr wieder im Abstiegskampf angekommen. Nur noch zwei Punkte trennen die Salzwedeler vom letzten Tabellenplatz. Diesen hat derzeit der Gast von morgen inne und die Salzwedeler werden alles dafür tun, dass dies auch nach dem Heimspiel so ist.

Dass die Salzwedeler die Gäste schlagen können haben sie schon vor der Saison bewiesen. In der Pokalrunde zu Saisonbeginn standen sich die beiden Mannschaften bereits gegenüber. Damals siegten die Salzwedeler stark ersatzgeschwächt in fremder Halle. Mit 12:9 behielten die Teutonen nach 2 x 15 Minuten die Oberhand.

Man hat sich also schon kennenlernen dürfen. Selbstvertrauen sollte vorhanden sein, Selbstüberschätzung sollte zuhause bleiben. Gerade das Spiel vor zwei Wochen gegen den zweiten Aufsteiger Celle hat bewiesen, dass im Tabellenkeller jeder jeden schlagen kann und somit von der ersten bis zur letzten Minute höchste Konzentration nötig ist.

Morgen wird es wieder ein Stück weit auf die Nachwuchsspieler ankommen. Zum Einen sollen Sie ab sofort mehr Verantwortung und grundlegend die Spielgestaltung übernehmen. Zum Anderen fehlen mit Michael Schulze und Patrick Zunder zwei der erfahreneren Spieler auf den Rückraumpositionen. Dennoch sollte der Kader morgen groß genug sein, dass Trainer Klaus Gobat genug Möglichkeiten hat!

Quelle: Erste Männermannschaft