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1. Männer | 09.09.2017

Keine Chance in Lüneburg

Am vergangenen Wochenende traten die Salzwedeler Männer beim HV Lüneburg an. Während die Lüneburger ihre Startniederlage vergessen machen konnten, rutschten die Salzwedeler weiter Richtung Tabellenende. Die Niederlage war mit 35:25 sehr deutlich und auch in der Höhe gerechtfertigt.

Ohne etatmäßigen Mittelblock (Martin Kersten, Michael Schulze und Jan Peter Herz mussten kurzfristig passen), gelang den Salzwedelern nie der richtige Zugriff auf das Lüneburger Angriffsspiel. Die Salzwedeler verschliefen dabei, wie auch im vergangenen Spiel den Start der Partie. Nach 4 Fehlwürfen führten die Gastgeber schnell mit 4:0. Trotz ansprechender Torhüterleistungen mussten die Teutonen schon früh abreißen lassen, da sie selbst nur unplatzierte und kraftlöse Würfe auf das Lüneburger Tor abgaben.

Da in der Folge die Salzwedeler besser ins Spiel fanden und den anfänglichen Rückstand etwas eingrenzen konnten (8:6 – 15. Minute), erhöhten die Lüneburger wiederum den Druck und spielten nun die erste und zweite Welle konsequent bis zum Ende und sorgten so dafür, dass Salzwedel nicht weiter herankam. Mit einem verworfenen Siebenmeter auf Salzwedeler Seite gingen die Mannschaften mit einem 13:7 aus Lüneburger Sicht in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Auszeit vom Handball. Unkonzentriertheiten, geringer Druck, falsche Laufwege und mangelnde Aggressivität in der Abwehr forderten Tor um Tor der Lüneburger. So stand es nach 40 Spielminuten bereits 22:15. Eine kurze Wachphase bis zur 48. Minute (26:18) zeigte, dass auch auf Salzwedeler Seite Handball möglich gewesen wäre, aber der hohe Rückstand hatte sich bereits in die Köpfe eingebrannt und zur Ohnmacht geführt. Ab da spielten die Gastgeber ihr Spiel locker zuende und erhöten bis zum Schlusspfiff noch auf 35:25.

Die Niederlage sollte jedoch nicht zulange in den Köpfen bleiben. War doch ein gravierender Punkt der Personalmangel ausschlaggebend. Ein Ausrufezeichen setzte Neuzugang Maximilian Krauth, der von der Außenposition 8 mal erfolgreich war. Auch Patrick Zunder war mit 7 Toren erfolgreich, was für die kommenden Spiele hoffen lässt. Als nächstes haben die Salzwedeler 3 Heimspiele vor sich, was wieder für ein positiveres Punktekonto sorgen könnte. Erster Gast ist Verbandsligaabsteiger Eyendorf, gegen die man zuhause oft ein gutes Spiel abliefern konnte.

Vorbericht: Nächstes Auswärtsspiel - SVT reist nach Lüneburg

Am kommenden Wochenende reisen die Handballer vom SVT Uelzen/Salzwedel in die Universitätsstadt Lüneburg. Anpfiff in der Oedemer Sporthalle ist am Samstag den 09.09.2017 um 17:00 Uhr.

Wenn man an die abgelaufene Saison denkt, so fällt vielen wahrscheinlich die kuriose Situation ein, die sich den Zuschauern bot. Die Salzwedeler hatten ihre Trikots vergessen und so halfen die Lüneburger mit dem Ersatz-Trikotsatz aus. Lüneburg spielte also gegen Lüneburg und gewann am Ende auch. Das Ergebnis aus dem März lautete recht deutlich 24:18 für die Heim-Lüneburger auch wenn die Gast-Lüneburger das Spiel bis zum 16:14 noch offen gestalten konnten.


Der Verantwortliche Spieler Manuel Z. wurde, nachdem er noch eine Danke-Kiste an die Lüneburger übergeben hatte, aus diesem Grund aus dem Verein ausgeschlossen und wechselte nach Klötze, wo er nun in der Nordliga Sachsen-Anhalt die Trikottasche vergessen will. ;-D

Mit Lüneburg erwartet die Salzwedeler Mannschaft ein starker Gegner. Die 22:29 Heimniederlage am Vergangenen Wochenende gegen den Verbandsligaabsteiger Eyendorf darf nicht darüber hinwegtäuschen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Dieses deuteten die Lüneburger in der ersten Pokalrunde an. Vor zwei Wochen überzeugten die Lüneburger in der Viererrunde mit den Landesligisten Hollenstedt und Uelzen sowie dem Verbandsligisten Altencelle, als sie alle drei Spiele für sich entscheiden konnten. Vorsicht ist also geboten!

Die Personalsituation ist etwas entspannter als letzte Woche in Heidmark. Mit Philip Duda steigt nun auch der zweite Torhüter in den Punktspielbetrieb ein. Auch ist Michael Schulze wieder mit von der Partie. Ein Fragezeichen steht hinter Sebastian Schönfelder, dem immer noch die Verletzung aus dem Heidmark-Spiel zu schaffen macht. Aus privaten Gründen fehlen Björn Drangmeister und Karsten Jana.

Quelle: Erste Männermannschaft